Ankündigungen



Ankündigungen und Neuigkeiten

   
Die Jahresbeiträge für 2019 sind fällig. Die Einzelmitgliedschaft beträgt € 35,-, Ehepaare zahlen € 50,-. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf unser Konto
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Neuer Kolleg88-Folder (gestaltet von Birgit Sonnek) wird bei den Veranstaltungen verteilt. Bitte an Bekannte und Interessierte weitergeben.
  
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          Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
         die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
         früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
   
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Di, 2. Juli und Di, 16. Juli 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus:

Kreis für Lebensfragen.

Moderation: Reiner Haake.

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Mi, 3. Juli und Mo, 15. Juli 15:00 Uhr im Stadtpark:

Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Mo, 8. Juli und Mo, 22. Juli 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Mi, 24. Juli 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie. Geist und Natur.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum.

Dieser Vortrag setzt sich noch einmal mit den Vorsokratikern auseinander, diesmal im Verhältnis zum Naturbegriff. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, was wir bis heute von den Vorsokratikern übernommen haben, was verloren gegangen ist, was wir von ihnen lernen können und was die Gründe für ihr vorläufiges Scheitern waren. Diese Fragen können nicht abschließend beantwortet, aber im Hinblick auf ihre Relevanz vertieft werden. Der Vortrag spürt diesen und ähnlichen Fragestellungen – mit Raum und Zeit für Diskussion – an Originaltexten nach.

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Di, 30.Juli 10:30 Uhr Wirtschafts-Einmaleins.

Besichtigung der Kläranlage Wolfenbüttel, Kälberberg 29.

Anmeldung ab 10. Juli bei Wolfgang Jentsch, Tel.: 0531 - 872577

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Di, 6. Aug. und Di, 20. Aug. 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus:

Kreis für Lebensfragen.

Moderation: Reiner Haake.

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Mi, 7. Aug. und Mo, 19. Aug. 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Mo, 12. Aug. und Mo, 26. Aug. 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 13. Aug. 10:30 Uhr im Stadtpark: Kulturfrühstück.

Prof. Dr. Gerd Biegel spricht über den Bau der Mauer.

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Mi, 14. Aug. 15:00 Uhr: Der Literaturkreis macht offiziell Sommerpause.

Offenes Treffen im Cafe Kreuzgang, St. Ulrici Brüdern, Schützenstraße 22a.

Ein wunderschöner Rückzugsort mit Bistroangebot, Kaffee und Kuchen, incl. Ausstellung. Lassen sie sich von der Örtlichkeit, einer Oase inmitten der Innenstadt, verzaubern.

Gut zu wissen: Der gesamte Cafebetrieb erfolgt rundum inclusiv.

Am 11. September wieder wie gewohnt in der Stadtparktagesstätte.

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Do, 15. Aug. Exkursion nach Hannover.

Sprengel-Museum und 2 Stunden Führung im NDR.

Anschließend Mittagessen in der NDR-Kantine.

Abfahrt Weddel Dorfplatz 7:45 Uhr, Stadtpark 8:00 Uhr.

Anmeldungen bei Heide Steinmann, Tel. 05306 - 4241.

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Mi, 21. Aug. 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie: Geist und Natur.

Moderation Dr. Helmut Blöhbaum.

Der Vortrag im August d. J.  hat die Sophisten zum Gegenstand. Der Widerspruch zwischen dem Sinnenschein und der Erkenntnis, die von den Naturphilosophen nicht befriedigend gelöst werden konnte, brachte eine neue Strömung der Philosophie hervor. Die bedenkliche Entdeckung, dass Wissen auch Macht sei, dass sich die Denkprobleme auch politisch ausnutzen ließen, machten zuerst die Sophisten. Der Titel Sophist, der heute noch für spitzfindige, nicht um Wahrheit, sondern um Rechtbehalten bemühte Denkakrobaten üblich ist, hatte in ihrer Zeit nichts Herabsetzendes. Es war ein ehrbarer Titel für die von Stadt zu Stadt reisenden philosophischen Wanderlehrer.

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Di, 27. Aug. 11:00 Uhr Wirtschafts-Einmaleins.

Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung,

Celler-Str. 2, 38114 Braunschweig.

Anmeldung ab 10. Juli bei Wolfgang Jentsch, Tel.: 0531 - 872577

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Vorschau

 

Do, 24. Okt. 15:00 Uhr im Landhaus Seela, Messeweg:

Kaffeenachmittag und Nachlese zum 30-jährigen Jubiläum des Kolleg 88.

Anmeldungen ab sofort bei Heide Steinmann, Tel. 05306-4241.

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13. November 2019,15 Uhr, Literaturkreis

Bitte vormerken:

Literarischer Film - aus Raumgründen bereits im November statt Dezember.

Mitglieder und Gäste willkommen.

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MATERIE UND GEIST - 7. Evolution

Podiumsdiskussion am 21. Nov.

im Haus der Wissenschaft, Braunschweig Pockelsstr. 11

Birgit Sonnek

 

Referenten: Prof. Dr. Eckart VOLAND (Uni Gießen) und Dr. Helmut BLÖHBAUM (Psychiatriezentrum Königslutter).

 

Moderation: Prof. Dr. Jochen HINZ (Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover).

 

Programm: 19 Uhr Begrüßung, Einführung Prof. Hinz, 19:20 Uhr Referat Prof. Voland, 20 Uhr Pause (Getränkeservice), 20:20 Uhr Referat Dr. Blöhbaum, 21 Uhr Diskussion. Eintritt frei.

 

Kosmologie. Der Urknall-Theorie zufolge expandieren Raum, Zeit und Materie seit 14 Milliarden Jahren. In der Explosionswolke fügten sich Protonen und Elektronen zu Wasserstoffatomen zusammen. Rotierende Wasserstoffwolken verdichteten sich und kollabierten zu den Sternen der ersten Generation, in deren Zentren durch atomare Fusion die schweren Elemente entstanden. Beim „Tod“ dieser Sonnen in Super-Nova-Explosionen schleuderten sie ihre Elemente als Staub in den Weltraum. Dieser verdichtete sich wieder durch Rotation und bildete neue Sterne, die leichtere Elemente produzierten. Die Materie formierte sich zu Galaxien, Sonnen und Planeten.

 

Biologische Evolution. In der „Ursuppe“ der Erd-Atmosphäre bildeten sich Makromoleküle, Aminosäuren, Einzeller; sie entwickelten sich zu Amphibien, Säugern, Primaten, Menschen. Der Darwinismus beruht auf den Prinzipien „Mutation und Selektion“ sowie auf Konkurrenz (Kannibalismus) und Kooperation. Die Stärksten bzw. Fittesten überleben und pflanzen sich fort, Schwache und Unangepasste werden „gefressen“ und sterben aus. Durch ihren individuellen Tod erfolgt eine Weiterentwicklung „guter“ Eigenschaften, während die „schlechten“ Merkmale mit ihren Trägern sterben.

 

Wissenschaftliche Evolution. „Lasst Theorien sterben statt Menschen“ schlug Karl Popper vor und propagierte die Falsifikationsmethode. Danach gilt eine Theorie so lange als richtig, bis sich ihre Ungültigkeit erweist und sie damit „gestorben“ ist. Auf diese Weise „irren wir uns empor“, da die Theorien nur vorübergehend Geltung beanspruchen können.. Die Verifikationsmethode hatte sich als ungeeignet erwiesen, weil „Wahrheiten“ nicht beweisfähig sind.

 

Evolutionäre Erkenntnistheorie. Nach Immanuel Kant sind die Erkenntniskategorien (Quantität, Qualität, Kausalität und Modalität) schon vor jeder Erfahrung (apriori) in unseren Denkstrukturen vorhanden und bestimmen unsere Sicht der Welt. Wir können Gegenstände nur dann erkennen, wenn wir sie nach Menge, Eigenschaften, Ursachen und Intensität einordnen. Durch die Brille unserer Rezeptoren erkennen wir jedoch nur Phänomene; die Dinge selbst sind unerkennbar. - Dagegen hält Konrad Lorenz unsere Erkenntnisstrukturen für ein Produkt der stammesgeschichtlichen Erfahrungen unserer Vorfahren (phylogenetisch aposteriori). Sie sind aber für jedes Individuum schon bei der Geburt vorhanden (ontogenetisch apriori). Das Kant`sche Apriori beruht auf Erfahrungen und ist ein evolutives Aposteriori unserer Spezies.

 

Evolution in der Kunst. Nach Jean Gebser lässt sich die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins auch in der Malerei verfolgen, z.B. anhand der Perspektive. Sie repräsentiert die Bewusstwerdung des Raumes und damit eine Distanzierung von ihm. Die Bilder des mythischen Bewusstseins kannten noch keine Perspektive, sondern betteten den Menschen in den Hintergrund ein. Er war ein Teil der Welt. Für das mentale Bewusstsein wird die Welt zum Gegenüber eines Ich, das sich bewusst von seiner Umgebung abgrenzt und sie so verfügbar macht. Durch die Einführung der Perspektive löste sich der Mensch aus dem Hintergrund und machte die Welt zum beherrschbaren Gegenüber.

 

Fazit: Am Begriff der Evolution zeigt sich eine holografische Ausrichtung der Welt. Auf jeder Ebene wirken die gleichen Prinzipien. Sie bewirken eine kontinuierliche Zunahme von Komplexität (vom Wasserstoffatom zum menschlichen Gehirn).

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