Ankündigungen



Ankündigungen und Neuigkeiten

   
Die Jahresbeiträge für 2019 sind fällig. Die Einzelmitgliedschaft beträgt € 35,-, Ehepaare zahlen € 50,-. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf unser Konto
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Neuer Kolleg88-Folder (gestaltet von Birgit Sonnek) wird bei den Veranstaltungen verteilt. Bitte an Bekannte und Interessierte weitergeben.
  
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          Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
         die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
         früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
   
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Von unserer letzten Veranstaltung MATERIE UND GEIST: 6. Konkurrenz oder Kooperation am 27.11.2018 sind nun eine Fotodukumentation und Filme der Vorträge von Prof. Kutschera

und Prof. Mensching verfügbar. Aufgezeichnet von Hans Kottke. Diskussion, aufgezeichnet von Horst Hilderts.

Bitte anklicken.

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Mo, 13. Mai und Mo, 27. Mai 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 14. Mai 10:30 Uhr: Kulturfrühstück im Stadtpark.

Multimedia-Vortrag von Wolfgang Senft: Magische Orte.

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Mo, 20. Mai 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Di, 21. Mai 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus: Kreis für Lebensfragen

Moderation Reiner Haake

„Die Geschichte der Kirche - Inkarnationen“. Viele Spuren des Wissens um Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung finden sich auch in der Bibel. Der Jakobusbrief warnt z.B. davor, dass unsere Zunge einen „Brand“ verursachen kann, der das „Rad der Geburt“ erneut in Bewegung setzt. Die Lehre von der Reinkarnation steht in Verbindung mit dem „Gesetz von Saat und Ernte“, das auch die Gerechtigkeit beinhaltet: „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“ Auch dieser Satz steht in den Bibeln der Kirche (Galater 6, 7). Die Anwendung des Satzes könnte zu einem entscheidenden Schlüssel werden, um den eigenen Lebensweg oder das Lebensschicksal zu verstehen und um noch vieles zum Guten hin verbessern zu können.

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 Mi, 22. Mai 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie. Geist und Natur.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum.

Der Vortrag im Mai d. J. setzt sich mit dem Vorsokratiker Anaxagoras auseinander. Anaxagoras, um 500 v.u.Z. in Klazomenai in Kleinasien geboren, hat den größten Teil seines Lebens als Freund des Perikles in Athen verbracht. Für ihn gibt es unendlich viele, qualitativ verschiedene Grundstoffe. Jedes Ding wird durch ein charakteristisches Mischungsverhältnis dieser Stoffe bestimmt. Bewegt werden die Stoffe durch den Nous (Geist), der planmäßig ordnend vorgeht. Vor allem wegen dieses Gedankens hat er einen besonderen Einfluss auf die Ideenlehre Platons.

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Di, 4. Juni und Di, 18. Juni 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus:

Kreis für Lebensfragen.

Moderation: Reiner Haake

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Mi, 5. Juni und Mo, 17. Juni 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Di, 11. Juni 10:30 Uhr im Stadtpark: Kulturfrühstück.

Multimediavortrag von Wolfgang Wesche:

Die Einführung des Cichorienkaffees in Braunschweig.

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Mi, 12. Juni 15:00 Uhr im Stadtpark: Literaturkreis.

Dichtung und Wahrheit im Leben der Maria Stuart

Ein tragisches Frauenleben: Maria Stuart, 1542 – 1587, ist die bekannteste schottische Monarchengestalt. Unzählige Werke (Bücher, Opern, Filme, Theaterstücke) entstanden über das Leben dieser Frau. Die als Königin von Schottland mit einem Anspruch auf den englischen Thron geboren wurde, mit dem französischen Thronfolger und späterem König Franz II. vermählt war und bereits mit 17 Jahren Witwe wurde. Aber aus Frankreich nach Schottland zurück mußte, da Katherina von Medici in Frankreich die Regentschaft in die Hand nahm. Schottland brachte ihr jedoch kein Glück, Schuld waren u.a. auch Glaubenskämpfe zwischen Katholiken und Protestanten, sie dankte zugunsten ihres Sohnes Jakob ab und ging nach England ins Exil.

Ständige Konflikte mit ihrer Cousine Elisabeth I., die seit 1558 Königin von England war, gipfelten darin, dass die Schottin für Elisabeth zur untolerierbaren Last wurde und 1587 wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Erst der Tod hat die beiden vereint. Sie liegen in Westminster Abbey nur wenige Meter auseinander. Die von Friedrich Schiller in seinem Trauerspiel so wunderbar geschilderte Begegnung der beiden Königinnen hat es so nie gegeben. In Wirklichkeit schlug Elisabeth Marias Einladungen aus. Sie kommunizierten nur über Gesandte. 

Stefan Zweig (1881-1942) hat, angeregt durch Briefe im British Museum, eine lebendige, lesenswerte und präzise Darstellung von Maria Stuart verfasst. Er ist ein im frühen 20. Jahrhundert sehr bekannter und beliebter Schriftsteller, Autor von rund 50 erfolgreichen Büchern, als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren, Student in Wien und viel gereist, eine Zeitlang lebte er sogar als britischer Staatsbürger in England, kaufte ein Haus in Bath, verließ aber aus Furcht vor Internierung die Insel und ging über New York nach Brasilien ins Exil. 1942 wählte er dort den Freitod und wurde so zu einem Symbol für die Intellektuellen im 20. Jahrhundert auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft. Seine zahlreichen romanhaften Biografien und historisch basierenden Erzählungen zeigen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation als Grundpfeiler. Glücklich werden seine Protagonisten alle nicht, ebenso wenig wie der Autor, der sich jedoch stets für ein vereinigtes Europa einsetzte. Er sah darin vorausschauend die einzige Möglichkeit, zukünftige Kriegsgefahr und Nationalismus abzuwenden.

 

Freuen Sie sich auf einen spannenden, abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag. Gäste sind willkommen.

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Do, 20. Juni bis Sa, 29. Juni: Unsere Jahresreise in die Niederlande.

Organisation: Heide Steinmann.

Wir übernachten am Rande von Noordwijkerhout in einem Konferenzhotel mit umfangreichen Wellnesseinrichtungen. Den Haag-Delft: Den Haag ist die Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit, Regierungssitz der niederländischen Königsfamilie. Wir werden auch Rotterdam kennenlernen – das Manhattan der Niederlande.

 Nach einem Freizeittag erfahren wir viel über Utrecht-Leiden. Danach folgen Goudas-Kinderdijk und Amsterdam, die weltberühmte Hauptstadt Hollands mit dem Van-Gogh-Museum usw. Außerdem werden wir das Ijsselmeer bei einer Rundfahrt kennenlernen sowie den Käsemarkt Alkmaar-Zaanse Schans.

Anmeldung bei Heide Steinmann, 05306 – 4241, dort erfahren Sie auch nähere Einzelheiten.

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Mo, 24. Juni 10:15 Uhr Psychologischer Gesprächskreis im Wohnpark am Wall.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Mi, 26. Juni 10:30 Uhr Philosophie: Geist und Natur im Stadtpark.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum.

Der Vortrag setzt sich mit den Vorsokratikern Leukipp und Demokrit auseinander. Leukipp (5.Jh. v.u.Z.) gilt als Begründer der Atomlehre. Er hat das Seiende zuerst in seinem Wesen als unteilbare Körper (á-tomos) bestimmt. Demokrit (um 460 – 370) führt Leukipps Atomlehre weiter zu einem System des Materialismus. Neben seiner Atomlehre entwickelt er in seiner Ethik als Ziel menschlichen Strebens die rechte Verfassung der Seele. Diese besteht in Ausgeglichenheit und Ruhe durch das Walten der Vernunft, dem Einhalten eines bestimmten Maßes, in der Zurückhaltung im sinnlichen Genuss und der Hochschätzung geistiger Güter.

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Vorschau

 

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Do, 11. Juli 15:30 Uhr Kunst und Künstler in der HBK: “Tag des offenen Ateliers“.

Führung in der „Hochschule für Bildende Künste“ (1.5 Stunden).

Treffpunkt: Infopoint im Aulafoyer, Johannes-Selenka-Platz 1.

Die HBK öffnet wieder im Rahmen ihres alljährlichen „Rundgang Open Studios“ ihre Ateliers, Werkstätten und Seminarräume. Man bekommt Einblicke in die Arbeit von Niedersachsens Kunsthochschule. Uns erwartet ein vielseitiges Programm. Anschließend kann sich jeder nach seinen individuellen Interessen umschauen.

Anmeldung bei Eva Hilderts, Tel. O5363-30256.

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Do, 15. Aug. Exkursion nach Hannover.

Sprengel-Museum und 2 Stunden Führung im NDR.

Anschließend Mittagessen in der NDR-Kantine.

Abfahrt :

Weddel, Dorfplatz um 7:45 Uhr,

Stadtpark um 8:00 Uhr.

Anmeldungen ab sofort bei Heide Steinmann, Tel. 05306 - 4241.

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Kreis für Gesellschaftsfragen: Warum ist die Welt so wie sie ist?

Ort: Louise-Schröder-Haus, Hohetorwall 10, 38118 Braunschweig

Der 9. Nachmittag, am 19.03.2019 um 15:00 Uhr, Geist und Materie – Ist unser materielles Weltbild noch haltbar?

Wahrscheinlich spürt intuitiv jeder, dass mit unserer Welt etwas nicht stimmt. Die Quantenphysik beweist: es existiert ein Bewusstsein losgelöst von unserem Körper - Geist herrscht über Materie. Erkennen wir wieder unser wahres Selbst und die damit verbundene Schöpferkraft. Erwachen wir aus dem Tiefschlaf und erschaffen wir eine neue, friedvolle und glückliche Welt.

 

Der 10. Nachmittag, am 26.03.2019 um 15:00 Uhr,
Kreis für Gesellschaftsfragen: Warum ist die Welt so wie sie ist.

02.04.2019 um 15:00 Uhr, „Umgang mit Gefühlen“ - nach Vivian Dittmar
Es ist wichtig alle Grundgefühle (Angst, Wut, Trauer, Freude und Scham) gut auszubilden, weil es sonst zu Ungleichgewichten kommt in unserem Gefühlskompass.
Die sogenannten negativen Gefühle sind unser Rüstzeug, um mit den schwierigen Situationen des Lebens umzugehen, also mit den Situationen bei denen es nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben.
Sie sind eine Brücke zwischen meinen Bedürfnis oder meiner Sehnsucht und dem was ist; denn dort ist oft eine Lücke.
Und die Frage ist, wie gehen wir mit dieser Lücke um?
Diese sog. negativen Gefühle sind die Brücke über diese Lücke.

16.04.2019 um 15:00 Uhr, „Angst - Liebe – Tod“
Angst ist die Kehrseite von Liebe und der Tod wird in unserer Kultur sehr mit der Angst in Verbindung gebracht wird. Liebe und Tod sind dieselbe Energie und Angst ist ein großer Schatten, der sich über beides legt, und der uns daran hindert zu leben. Daher ist Angst das größte Lebenshindernis was man sich vorstellen kann.

07.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die sieben Todsünden“
Eine Todsünde ist eine aus der Praxis der frühen Kirche hervorgegangene Klassifizierung, mit der man sündige Handlungen und sündiges Verhalten bezeichnet, die ewige Verdammnis nach sich ziehen und zu deren Vergebung übliche Bußpraktiken versagen.
Die Todsünden gehen auf Evagrius Ponticus zurück, einem Mönch des 4. Jahrhunderts. Er beschrieb acht Gedanken und Dämonen, die einen Mönch heimsuchen können: Völlerei, Unkeuschheit, Habsucht, Zorn, Trübsinn, Faulheit, Ruhmsucht und Stolz.

 

21.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die Geschichte der Kirche - Inkarnationen“
Viele Spuren des Wissens um Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung finden sich auch in der Bibel. Der Jakobusbrief warnt beispielsweise davor, dass unsere Zunge einen "Brand" verursachen kann, der das "Rad der Geburt" erneut in Bewegung setzt.
Die Lehre von der Reinkarnation steht in Verbindung mit dem "Gesetz von Saat und Ernte", das auch die Gerechtigkeit beinhaltet: "Was der Mensch sät, das wird er ernten".
Auch dieser Satz steht in den Bibeln der Kirche (Galater 6, 7). Die Anwendung des Satzes "Was der Mensch sät, das wird er ernten" könnte zu einem entscheidenden Schlüssel werden, um den eigenen Lebensweg oder das eigene Lebensschicksal zu verstehen und um noch vieles zum Guten hin verbessern zu können.

 

04.06.2019 um 15:00 Uhr, „Depression oder Heilung - Ich habe die Wahl“
Im Extremfall kann ich das Leben aus einer „Depressionsbrille“ betrachten und dann geht es mir oft schlecht oder ich betrachte das der Brille der „Sinnhaftigkeit“ dann fühle ich mich oft sehr gut und bin glücklich. Bei der 1. Brille bin ich in einer Opferhaltung, bei der 2. Brille bin ich in einer Schöpferrolle, der der Urgrund des Menschseins sein sollte.


18.06.2019 Urlaub 

09.04.2019 um 15:00 Uhr, „Guidestones in Georgia“

23.04.2019 um 15:00 Uhr, „Geopolitik – Versuch die Gegenwart zu verstehen“

14.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die neue Seidenstraße – ein Megaprojekt“

28.05.2019 um 15:00 Uhr, „Der Hutchinson-Effekt und Freie Energie“

11.06.2019 um 15:00 Uhr, „Der Untergang des Abendlandes - Oswald-Spengler“

25.06.2019 Urlaub 

 

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Aribert Marohn bietet uns weitere Philosophische Buchvorstellungen an, die nur im Kulturbrief abgedruckt werden. Hier sein Entwurf für 2019

 

Nina Verheyen: Die Erfindung der Leistung (2018)

Nina Verheyen erzählt die Geschichte einer Idee, die unser aller Leben prägt. Sie plädiert für eine historisch informierte und zugleich neue, sozialere Definition von Leistung, mit der sich überzeugend gegen Optimierungszwänge, Marktmechanismen und soziale Ungleichheit streiten lässt.

 

Yuval Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit (dt.2013)

Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

 

Friedrich Engels: Die Lage der arbeitenden Klassen in England (eng1.1845/ dt.1891/ 2O17)

In der modernen Stadt herrsche, so die Beobachtung von Engels, überall »barbarische Gleichgültigkeit, egoistische Härte« und »namenloses Elend« (Engels, Lage, 32). Drei miteinander verknüpfte Elemente bedingen das Elend in den ärmsten Gegenden der Stadt: der Schmutz, die Gefahr der Kontamination und die Figur des Wilden. Der Elendsdiskurs wirkte in einem gleichermaßen berühmten Buch nach, das Friedrich Engels gemeinsam mit Karl Marx einige Jahre später vorlegte. Im Kommunistischen Manifest (1848) bewegt sich das Lumpenproletariat – darin durchaus den »Irländern« vergleichbar – am unteren Ende der sozialen Leiter.

 

lrvin D. Yalom: Denn alles ist vergänglich (2015)

In zehn packenden Erzählungen aus der Psychotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst.

 

Peter Sloterdiik: Nach Gott (2017)

Welche Entwicklungen sind jedoch mit dem spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts virulenten Satz »Gott ist tot« verbunden? Ist er ein Philosophem ohne reale Effekte? Ist er die Beschreibung eines Mentalitätswandels? Ist er eine Diagnose des Geschehenden? Ist er als Prognose zu begreifen, die alle interreligiös begründeten Auseinandersetzungen beendet?

 

Marianne Ehrmann: Philosophie eines Weibes (1784 I 2017)

Auseinandersetzung von Frauen mit Staat und Gesetz, womit sich Marianne Ehrmann mit satirischem Witz aktiv an der zeitgenössischen Debatte um die bürgerlichen Rechte der Frau beteiligte. Trotz großem Erfolg kam es zu Differenzen mit dem Verleger, worauf die Publizistin bei Orell, Gessner und Füssli in Zürich mit „Die Einsiedlerinn aus den Alpen“ ab 1793 einen zweiten Versuch startete, den sie aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Die „Einsiedlerinn“ war zugleich die erste Frauenzeitschrift der Schweiz, die von einer Frau in Eigenverantwortung herausgegeben wurde.

 

Jakob Sprenger/ Heinrich lnstitoris: Der Hexemhammer (1487/1907)

Der ›Malleus Maleficarum‹, deutsch ›Der Hexenhammer‹, Erstdruck 1487, steht am Beginn der blutigen Epoche der europäischen Hexenverfolgungen. Als Handbuch der Hexenjäger -überwiegend Dominikaner -, zählt er zu den verhängnisvollsten Büchern der Weltliteratur. Ein nicht zu tilgender Schandfleck auf dem Ordensgewand der Inquisitoren. Nicht zuletzt deswegen ist er auch heute noch ein Basistext zum Verständnis der abendländischen Geistes- und Kulturgeschichte.

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