Ankündigungen




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Ankündigungen und Neuigkeiten


   

Die Jahresbeiträge für 2021 sind im Januar fällig.

35,00 € für Einzelpersonen, 50,00 € für Paare.

Auch für 2020 stehen noch einige Beiträge aus.

Bitte überweisen Sie Ihren Mitgliedsbeitrag auf unser Konto

 

IBAN DE 47 250 500 000 001 587 138


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        Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
        die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
        früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
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Forum:
Bisherige Beiträge von:
                                                      Birgit Sonnek - Aribert Marohn - Hans Ulrich Würth -
                                                      Hartmut Kawlat -  Eva-Maria Dennhardt - Elvira Ebert -
                                                      Gabriele Canstein - Aribert Marohn - Wolfgang Jentsch -
                                                      Hella Eilers - Dr. Herta Luise Wetzig-Würth -
                                                      Dieter Petersen - Hans Ulrich Würth - Dieter Smala -
                                                      Inge Schweer - Birgit Sonnek - Gerd Sonnek -
                                                      Eva-Maria Dennhardt - Gerd Sonnek -
                                                      Dr. Herta Luise
Wetzig-Würth - Marlene Grürmann -
                                                      Birgit Sonnek - Dieter Smala - Lothar Scher
meyer -

                                   
         Aribert Marohn - Hans Ulrich Würth -
                                                      Eva-Maria Dennhardt - Dieter Petersen -
                                      
             Dr. Helmut Blöhbaum - Dieter Petersen -

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Neuer Psychologie-Kurs: Modelle der Persönlichkeit

Birgit Sonnek

Wir sind froh und glücklich, dass sich Prof. Dr. Jochen Hinz bereit erklärt hat, den Psychologie-Kurs für den verstorbenen Prof. Dr. Wolfgang Kinkel weiterzuführen. Die Veranstaltungen finden (ab Februar 2021) jeweils am 1. und 2. Donnerstag eines Monats um 11:00 Uhr im Stadtpark statt. Der angekündigte Ästhetik-Kurs entfällt daraufhin, bevor er begonnen hat.

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Zur Veranstaltungssituation

Birgit Sonnek

Die Stadt Braunschweig plant als eine von 14 Städten in Niedersachsen ein Modellprojekt mit Öffnungen von einzelnen Geschäften und Kultureinrichtungen als Alternative zum Lockdown. Aufgrund der hohen Inzidenzwerte wurde der Starttermin des Modellprojekts allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben.

Trotzdem führen wir die für Mai vorgesehenen Veranstaltungen auf der nächsten Seite vollständig auf in der Hoffnung, dass vielleicht doch die eine oder andere stattfinden kann. Bitte beachten Sie unsere Internetseite www.kolleg88.de.

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Mi, 28. April 10:30 Uhr Philosophie: Geist und Natur im Stadtpark.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum.

Prozess und Tod des Sokrates. Um das Bild der sokratischen Philosophie zu vollenden, gehören die Anklage gegen ihn, seine Verteidigung, der Verlauf des Prozesses und die Umstände, die schließlich zu seinem Tod führten, dazu. Die Umstände und Gegebenheiten dieses Prozesses und das Urteil zum Tode werden von Hegel „tragisch“ genannt. Inwieweit der Begriff des Tragischen hier trägt oder auch nicht, soll u.a. Gegenstand des Vortrags sein.

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Mi, 5. Mai 15:00 Uhr Philosophischer Lesekreis im Stadtpark.

Wir lesen GWF Hegel: Phänomenologie des Geistes. Dr. Helmut Blöhbaum hat sich bereit erklärt, unseren Kurs zu begleiten. An jedem 1. Mittwoch im Monat will er gemeinsam mit uns Hegels “Phänomenologie des Geistes” lesen und uns die philosophischen Zusammenhänge erläutern.

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Do, 6. Mai 11:00 Uhr im Stadtpark: Psychologie - Modelle der Persönlichkeit.

Prof. Dr. Jochen Hinz:

Das „zu Erkennende“ schafft sich sein eigenes Modell. Aus einem Spektrum von historischen bis aktuellen wissenschaftlichen Positionen werden Konstrukte des Gehirn-Geist-Systems im Hinblick auf die Bewusstseinsentwicklung abgeleitet, um persönlichen sowie interpersonalen Erkenntnisgewinn zu ermöglichen.

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Di, 11. Mai 10:30 Uhr Kulturfrühstück im Stadtpark.

Vortrag von Prof. Dr. Jochen Hinz: Jahrhundertkünstler in der Begegnung. Paul Klee trifft Pablo Picasso.

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Mo, 17. Mai 15:00 Uhr Philosophischer Lesekreis im Stadtpark.

GWF Hegel: Phänomenologie des Geistes.

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Do, 20. Mai 11:00 Uhr im Stadtpark: Psychologie - Modelle der Persönlichkeit.

Prof. Dr. Jochen Hinz.

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Fr, 21. Mai 15:00 Uhr: Sternstunden der Geschichte in der Ottenroder Straße.

Moderation: Prof. Dr. Gerhard Schildt.

Er bringt den Abguss eines kleinen griechischen Reliefs mit und möchte mit den Anwesenden darüber nachdenken, was der Sinn dieses Reliefs ist. Es ist relativ bekannt. In der Wissenschaft trägt es die Bezeichnung der "Sinnenden Athene". Aber worüber sinnt sie? Und wer hat dieses Relief in Auftrag gegeben?

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Mi, 26. Mai 10:30 Uhr Philosophie: Geist und Natur im Stadtpark.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum:

Prozess und Tod des Sokrates. Um das Bild der sokratischen Philosophie zu vollenden, gehören die Anklage gegen ihn, seine Verteidigung, der Verlauf des Prozesses und die Umstände, die schließlich zu seinem Tod führten, dazu. Die Umstände und Gegebenheiten dieses Prozesses und das Urteil zum Tode werden von Hegel „tragisch“ genannt. Inwieweit der Begriff des Tragischen hier trägt oder auch nicht, soll u.a. Gegenstand des Vortrags sein.

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Stefan Nagel 

Es zeichnet sich ab, dass die Begegnungseinschränkungen bis ca. Ostern anhalten werden. Deshalb muss unsere Jahreshauptversammlung in diesem Jahre später stattfinden. Wir werden einen neuen Termin rechtzeitig bekannt geben.

1   Begrüßung

2.  Feststellung der Beschlussfähigkeit

3.  Bericht des Vorstandes

4.  Bericht der Schatzmeisterin

5.  Aussprache über diese beiden Berichte

6.  Bericht des Kassenprüfers

7.  Entlastung des Vorstandes

8.  Wahl eines Wahlleiters

9.  a) Wahl des/der 2. Vorsitzenden

     b) Wahl eines Beirates

     c) Wahl eines Beirates

     d) Wahl eines Beirates

     e) Wahl eines Kassenprüfers/einer Kassenprüferin

10. Bericht der Veranstaltungsleiter/innen

11. Anträge

12. Verschiedenes

Vorschläge zu Top 9 und Top 11 müssen dem 1. Vorsitzenden bis zum 5.1.21 vorliegen. Wir bitten um rege Beteiligung!

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Vorschau

Unsere Jahresreise nach Krakau vom 20. bis 27. Juni 2021

Heide Steinmann

Aufgrund der Pandemie konnte Ulli-Reisen die Reise nach Krakau noch nicht endgültig bestätigen. Unabhängig davon planen wir für Anfang Oktober eine Kulturreise in Deutschland (5 Tage).

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Zum 100. Geburtstag von John Rawls

Gerechtigkeit denken

Aribert Marohn

 

„Ich finde, es wird medial falsch inszeniert, dass wir primär an die Älteren denken, die den Schutz verdienen, aber weniger zum Beispiel an die Kinder, die in die Schule wollen, die mit ihren Freunden spielen wollen, die Auslauf brauchen – oder an die 30-, 40-, 50-Jährigen, deren Lebensperspektiven abgebrochen werden, und die darunter noch viele Jahre leiden werden.“ So deutet Otfried Höffe in seinem Buch “Gerechtigkeit denken”(2021) die Philosophie von John Rawls, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren könne.

 

Ergo: Die Gesellschaft muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass alle Menschen nach Glück und Selbstverwirklichung streben können. Schon Äsop (um 550 v.) fabulierte: HIC RHODUS,HIC SALTA! Na, dann zeige mal, was du kannst, sagt der Volksmund.

 

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach, allgegenwärtiger Epidemiologe,hatte bei Rawls an der Harvad University studiert. Er beschreibt ihn als Kantianer und damit als Anti-Utilitaristen.

 

John Rawls (1921 – 2002), Professor, verfasste das einflussreichste Werk der politischenPhilosophie des 20.Jahrhunderts: “A Theorie of Justice” (1971). Seine zentrale These lautet: Die aus der Gerechtigkeit entspringende Unverletzlichkeit des Menschenkann nicht im Namen desWohls der ganzen Gesellschaft aufgehoben werden. Hier findet sich in Stein gemeißelt das ethische Dilemma zwischen seiner Theorie und der Rolle der Eigenverantwortung.

 

Hier setzen seine heftigen Kritiker den Rotstift an: In der Praxis sei es nicht ungewöhnlich, dass Menschen zugunsten materieller Güter auf Freiheiten verzichteten. Zunächst müsse der Mensch die Grundbedingungen dafür erfüllen, seine Freiheit als oberstes Prinzip verteidigen zu wollen. Er müsse seine Grundbedürfnisse befriedigt sehen! Nur wenn die Grundstruktur und die Institutionen einer Gesellschaft gerecht sind, erwerben ihre Mitglieder ihren alternativlosen Gerechtigkeitssinn. Rawls spricht hier vom sogenannten Differenzprinzip. Wir derzeitig Betroffenen nennen es Neiddebatte.

 

Otfried Höffe meint kühn in seiner Geburtstagslaudatio zu Rawls 100., dass es ihm gelungen sei,den bislang als “schwammig und vage” bezeichneten Begriff der Gerechtigkeit ins Zentrum einer stringenten Theorie zu stellen.

 

Fazit: Erst philosophische Begriffe ermöglichten jedoch ein wirkliches Verständnis dafür, worumes eigentlich gehe, wenn wir Gerechtigkeit einfordern oder gegen eine unfaire Behandlungprotestieren. Zum Beispiel der Begriff der „Verfahrensgerechtigkeit“: “Da gibt es die Regel:Der eine teilt, der andere wählt.”

 

Otfried Höffe ist davon überzeugt, dass Rawls vor allem darauf Wert legen würde,möglichst allen auf ganz unterschiedliche Weise von der Pandemiebetroffenen Gruppen gerecht zu werden. BONA FIDE!

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Literaturkreis (Eva-Maria Dennhardt) freuen wir uns auf Lessing ganz persönlich mit Hardy Crueger. Doch Achtung: Der Besuch dieser Lessing-Veranstaltung könnte zum Verlust von altbewährten Vorurteilen führen! Toleranz und Humanismus, für die Lessings Werke stehen, fehlten vielfach auch in der Zeit, in der unser Jahresfilm „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, nach dem Bestseller von Judith Kerr spielt. Wir werden unterhaltsam erleben, was Menschen anderen Menschen antun können. Und wie man sich trotz allem Menschlichkeit bewahrt. An einem anderen Nachmittag erfahren wir Wesentliches über Figuren und Prinzip der chinesischen Oper und erleben gemeinsam „Sternstunden der Literatur“: Goethes Iphigenie auf Tauris von 1779 als erste Gedanken und Anfang der Aufklärung (Franziska Brinks hat sich über diese neue Reihe Gedanken gemacht, die in unregelmäßigen Abständen stattfinden wird). Näheres folgt. Dazu natürlich lesens- und lohnenswerte Neuerscheinungen. Alle Termine leider noch unbestimmt, selbst bei Hygiene Maßnahmen. Genießen Sie die Vorfreude.

Wie geht es weiter mit dem Literaturkreis? 

Eva-Maria Dennhardt

Es gibt leider keine Glaskugel in der sich 2021  zeigt, so kann ich nur darum bitten: Haben Sie Geduld. Natürlich hoffen wir alle auf die Impfung obgleich noch keiner genau weiß ab wann es wieder normaler wird. Selbst die Experten halten sich sehr bedeckt. Hieß es zunächst im Frühjahr geht es wieder los, so sprechen die meisten erst vom Sommer.

Lassen Sie uns versuchen in Kontakt zu bleiben, Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten. Hier einige Buchtipps

 

Von Bienen und Blumen

 

Winterbienen und Eifelkrimis

 

Winterbienen  opfern sich für ihr Volk, heißt es

...weil Bienen den Stock verlassen, kurz bevor sie sterben. So fallen sie den anderen nicht zur Last.

Eine Arbeiterin wird in der Vegetationszeit höchstens 45 Tage alt. Dagegen werden die sogenannten Winterbienen deutlich älter. Hierbei handelt es sich um die letzte im Herbst aufgezogene Brut. Ihre Aufgabe besteht darin zu überwintern und im Frühjahr erneut mit der Brutpflege zu beginnen. Hierzu haben sie einen körpereigenen Eiweißvorrat, den sie verbrauchen, bevor ein Pollensammeln möglich ist. Kommt es in dieser Zeit (Februar) zu einem starken Kälteeinbruch, so wird das Brüten eingestellt und junge Larven aufgefressen. Hierdurch kann ein Teil des Eiweißes zurückgespeichert werden.

KLAPPENTEXT

Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenstöcken ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber. Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, er ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird.

 

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):

Norbert Scheuer: Winterbienen - Leseprobe bei C.H. Beck

 

Eifel-Krimis

Es gibt zahlreiche Krimi-Autoren, die ihre Stories in der Eifel spielen lassen, aber am eindrücklichsten und authentischsten tut dies Jacques Berndorf in seiner Eifel-Serie.

"Nun bin ich ganz ratlos. Ich habe plötzlich gar nichts mehr zu meckern. Berndorfs Krimi, mit allem ausgestattet, was einen über die vielen Seiten spannt, ohne daß man schlapp macht, handelt in der Provinz, auf dem Lande. Und detailliert und dicht, facettenreich und einleuchtend, wie das beschrieben ist, möchte man nicht viel dagegenhalten, daß es so nicht sei. Ich fürchte, Berndorf hat kaum übertrieben". (Prof. Erhard Schütz/WDR) Jacques Berndorf ist der Eifelkrimi-Guru. (DIE ZEIT) Außer spannender Unterhaltung bietet der Autor ein großes Sittengemälde der Provinz. (Badische Neueste Nachrichten).

Die Serie ist nicht mehr so ganz aktuell, aber lohnenswert zu lesen.  Der Autor ließ, den nicht mehr ganz jungen Journalisten Siggi Baumeister von 1989 bis 2013 literarisch ermitteln. Und machte diese herbe Region damit Bundesweit bekannt.

 

 

Die Geschichte der Bienen

Wer Familienromane liebt, wird diesen Roman genießen. In klarer schnörkelloser Sprache erzählt die Norwegerin Maja Lunde (geb.1975) nicht nur von Verlust und Hoffnung und dem Miteinander der Generationen sondern auch von den Folgen unseres Handelns für die Natur bis hin zur quasi Science fiction weil sie konsequent weiter denkt. Ein wichtiges Thema in einem packenden Roman (Btb Taschenbuch).

 

Von Bienen und Menschen

Bleiben wir bei den Bienen: Der Roman "Graue Bienen" spielt im Donbass, in der Ostukraine wo seit Jahren ein im Westen so gut wie unbekannter Krieg herrscht. Der Bienenzüchter Sergej interessiert sich nicht für diesen Konflikt zwischen prorussischen Separatisten  und ukrainischen Kämpfern - macht sich aber mit seinen Bienen auf, Richtung Westen um Ihnen ein sozusagen besseres Leben zu ermöglichen, dies hat dann Züge einer Road Novel, schreibt Kritikerin Siegrid Löffler. Immer stärker tritt auch der Kontrast zwischen wohlgeordnetem friedlichen Bienenstaat und dem kriegerischen und politischen Chaos hervor.  Autor Andrej Kurkow (1961 auch bekannt durch sein Ukrainisches Tagebuch und  Pinguine frieren nicht, sowie zahlreiche Romane und Drehbücher lebt in Kiew und gilt als beharrlicher Kritiker von Wladimir Putin und dessen aggressiver Ukraine Politik . Es lohnt hier mal den Leseblick in seine Richtung zu werfen. 

 

Gott mit Dir, Du Land der Bayern und Dichter

Viele von Ihnen lieben ja Geschichte. Hier ein sehr spezielles Werk, das ein weithin nicht so bekanntes Kapitel deutscher Geschichte behandelt: Die Revolution von 1918/19 in Bayern

speziell in München, die Räterepublik in der die Stunde der Dichter schlug. Alle sind sie vor Ort: Thomas Mann und Heinrich, Rilke, Oskar Maria Graff (seine Memoiren  bilden einen Gutteil der Geschichte)- bis hin zu Ernst Toller und kämpfen für direkte Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Doch diese paradiesische Wirklichkeit ist leider nur von kurzer Dauer, zu unvorbereitet ist alles, zu wenig Struktur, zu viel politische Naivität, zu sehr wird den Bolschewiken und ihren Erfahrungen getraut. Träumer nennt dann auch der Autor Volker Weidermann ( 1969, Fernsehmoderator, Literarisches Quartett, zuletzt erschien von ihm  Das Duell über das Verhältnis zwischen Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki, sehr mitreißend geschrieben und strotzend vor  Eitelkeit der Beiden)  diese Erzählung, die spannend und auf den Tatsachen beruhend diesen geschichtlichen Moment beleuchtet. Es tut weh es zu lesen weil so viele gute Menschen für eine wunderbare Utopie sterben, scheitern an der Wirklichkeit, den Bajonetten, der Politik aber auch an der hungernden Bevölkerung. Und letztlich an Preußen, das ja das Stahlbad des großen Krieges zu verantworten hat. 

 

Bald mehr. Leichtere und schwere Kost, bunt gemischt, ziemlich aktuell oder auch klassisch. Lassen Sie sich überraschen

und denken Sie an unser Motto: Mit Abstand beisammen bleiben.

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