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Ankündigungen und Neuigkeiten

   

Die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2020 waren fällig.

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        Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
        die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
        früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
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Forum:
Bisherige Beiträge von: Birgit Sonnek - Aribert Marohn - Hans Ulrich Würth -
                                                      Hartmut Kawlat -  Eva-Maria Dennhardt - Elvira Ebert -
                                                      Gabriele Canstein - Aribert Marohn - Wolfgang Jentsch -
                                                      Hella Eilers - Dr. Herta Luise Wetzig-Würth -
                                                      Dieter Petersen - Hans Ulrich Würth - Dieter Smala -
                                                      Inge Schweer - Birgit Sonnek - Gerd Sonnek -
                                                      Eva-Maria Dennhardt - Gerd Sonnek -
                                                      Dr. Herta Luise Wetzig-Würth - Marlene Grürmann -
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Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Kolleg88e.V., die Zeiten des Kampfes gegen die Epidemie sind auch für uns noch nicht vorüber. So können unsere monatlichen Vortragsveranstaltungen, die wir „Kulturfrühstück“ nennen, wegen der Zugangsbeschränkungen auf 15 bis 20 Personen für unseren Vortragssaal noch nicht wieder aufgenommen werden. Das gilt leider auch für unseren Psychologischen Gesprächskreis im Wohnpark am Wall von unserem Mitglied Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

 Erfreulicherweise konnten inzwischen der Literaturkreis von Eva-Maria Dennhardt, der Philosophiekreis Geist und Natur von Dr. Helmut Blöhbaum und der Philosophie-Lesekreis von Hartmut Kawlath wieder aufgenommen werden.

Fazit: Es kann nur noch besser werden … wünscht uns allen Stefan Nagel

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 Zur Versammlungssituation

Birgit Sonnek

Laut neuester Niedersächsischer Corona-Verordnung dürfen sich ab dem 1. August max. 500 Personen in einem Raum aufhalten, wenn der Abstand von 1,5 m gewahrt wird. Im Freien sogar 1000 Personen.

 In der Stadtpark-Tagesstätte kommen wir damit rechnerisch auf 64 Personen.

 Lee McQuade vom Seniorenbüro: In der Stadtparktagesstätte haben wir in Verbindung mit dem Gesundheitsamt 7 qm pro Person zugrundegelegt, das sind max. 15 Personen.

Aber letztlich ist der Veranstalter für die Umsetzung der Verordnung verantwortlich.

Danach müssen wir also abwägen zwischen der Gesundheit einerseits und dem Kontakt- und Bildungswunsch der Menschen andererseits.

Aber: Reiner Knoll, Kreisvorsitzender SoVD Braunschweig: Wir sind an die Vorgaben unseres Landesverbandes gebunden, die sieht vor, 15-20 Personen.

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Unsere Englischlehrerin Jutta Petzold hat den Englischkurs in Schapen mittwochs vom 20.11.1996 bis zum 23.01.2014 und den Englischkurs in der Ottenroder Straße dienstags von 2001 bis zum März 2020 geleitet. Nun hat sich Frau Petzold entschlossen, den verdienten Ruhestand anzutreten. Aus den Kursen sind im Laufe der Jahre richtige Freundeskreise geworden. Damit hat Frau Petzold sehr zum Erfolg des Kolleg88 e.V. beigetragen. Dafür sind wir ihr sehr dankbar und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit.

Stefan Nagel

Frau Ulrike Bartels-Habermann ist aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, ihre Sprachkurse in der LAB Braunschweig zu reduzieren und keine weiteren Teilnehmer mehr aufzunehmen. Aus diesem Grund müssen wir ihre Englisch- und Französischkurse leider aus unserem Angebot streichen. Wir badauern das sehr und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Der Vorstand.

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Mi, 7. Okt. und Mo, 19. Okt. 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen GFW Hegel: Phänomenologie des Geistes.

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Mi, 14. Okt. 15:00 Uhr Literaturkreis im Stadtpark.

„Wo ist das Leben geblieben?“ Dieser Stoßseufzer eines alten Schriftstellers steht am Beginn eines der schönsten Bücher dieses Jahres; „Offene See“ von Benjamin Myers. Dieser kleine Roman lebt von der Magie der Sprache. Der Autor malt mit Worten und es ist, als hätte man ein Gemälde betreten. Kommen Sie mit auf die Reise.

Anmeldung wünschenswert.

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Fr, 16. Okt. 15:00 Uhr in der Begegnungsstätte Ottenroder Straße 11d:

Sternstunden der Geschichte.

Moderation: Prof. Dr. Gerhard Schildt

Jeden 3. Freitag um 15:00 Uhr -

Es gibt kein Ereignis in der Menschheitsgeschichte, das so folgenreich gewesen ist wie die Neolithische Revolution. Es ist die Erfindung der Landwirtschaft. Fortan gibt es in der Regel nicht nur ausreichende Ernährung für alle, sondern auch Menschen, die sich um anderes kümmern können als nur um Essen und Trinken, sondern um Hausbau, um Kunst, um Politik, um ein Staatswesen.

 Aber die Neolithische Revolution dehnte sich nur relativ langsam aus. Etwa 2000 Jahre hatte sie einen Stützpunkt südlich des Elm, nicht etwa nördlich im Gebiet der heutigen Stadt Braunschweig.

 

Stefan Nagel: Der Veranstaltungsort ist zu erreichen über die nach Osten verlängerte Siegfriedstraße und dann, wo es nicht mehr weiter geht, links. Es sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden. Die Räume sind wegen der Corona-Beschränkungen für 20 Personen zugelassen. Beim Betreten und Verlassen der Räume gilt Maskenpflicht, Abstandhaltung von 1,5 Meter und Dokumentationspflicht. Vor dem Betreten der Räume müssen sich die Teilnehmer in der Toilette einzeln die Hände waschen.

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Mi, 28. Okt. 10:30 Uhr Philosophie: Geist und Natur im Stadtpark.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum.

Neben der Tugendlehre wandte Sokrates seine Aufmerksamkeit auch auf die Natur im Ganzen. Mittels teleologischer (zielgerichteter) Naturbetrachtung gewann er   die Idee einer vernünftigen Gesetzmäßigkeit. Wenn er sich auch nicht ausführlich mit der Natur auseinandergesetzt hat, so muss doch der Keim für eine neue Gestalt dieser Wissenschaft bei ihm gesucht werden. In seiner Sicht auf die Natur liegt der Gedanke von einem allgemeinen Verbreitetsein der Intelligenz im Ganzen der Natur und des Menschen und eines solchen Seins des Menschen in der Natur, wodurch er Mikrokosmos ist.

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Film von Horst Hilderts über die Hollandreise des Kolleg 88 im Juni 2019 nach Holland-

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Vorschau

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Unsere Jahresreise nach Krakau vom 20. bis 27. Juni 2021

Heide Steinmann

Der gesamte Ablauf der Busreise bleibt so bestehen,

wie ursprünglich für das Jahr 2020 geplant.

Weitere Informationen folgen in Kulturbrief und Internet.

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Herbstfest am Donnerstag, 12. November 2020

Heide Steinmann

Unser Herbstfest nimmt konkrete Formen an. Es ist geplant für Donnerstag, den 12.11.20 um 11:00 Uhr im Landhaus Seela bei einem Brunch.

 

Nach heutigem Stand können 50 Personen ohne Risiko und mit Abstand teilnehmen. Wenn die Lage es erlaubt, können bis zu 90 Personen bewirtet werden.

Anmeldungen und Programmvorschläge ab sofort bei Heide Steinmann, Tel. 05306-4241.

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                                  Eingesandt von Stefan Nagel:

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Alt macht nicht das Grau der Haare,

alt macht nicht die Zahl der Jahre.

Alt ist, wer den Humor verliert

und sich für nichts mehr interessiert.


Wilhelm Busch(1832 - 1908)

Solange Herz und Auge offen,

Um sich am Schönen zu erfreun,

Solange darf man freudig hoffen,

Wird auch die Welt vorhanden sein.

 

Hermann Löns (1866 - 1914)

Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund

und wandle still. so werden Dir

geheime Dinge kund.

Eingesandt von Heide Steinmann:

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Zuerst kommt mir direkt in den Sinn,
dass ich extrem geborgen
und ziemlich frei von Sorgen bin.

Obwohl längst Nacht und wirklich spät,
das Licht, es brennt, die Heizung geht.
Das Wasser läuft, das Dach ist dicht.
Der Regen draußen stört mich nicht.
Das Haus ist ruhig, die Kinder auch.
Nicht eines krank, kein Hungerbauch.
Sind alle fit, satt und gesund.
Sie schlafen tief – für Angst keinen Grund.

Das ist ein Glück – das größte schier.
Wir leben jetzt, wir leben hier.
Nur 100 Jahre früher, eventuell auch später,
was taten/täten Mütter, Väter,
um sich ganz so bewusst zu sein
Es geht uns gut! Wir hatten Schwein!

Nur 1000 Kilometer, die Richtung fast egal,
da leiden Menschen größte Qual.
Da herrscht Verzweiflung, Angst, und Not.
Da stirbt die Hoffnung, siegt der Tod.
Da fragt sich Mensch: Warum? Warum nur wir?
Warum herrscht Krieg und Seuche hier?
Warum ist Leben hier so schwer?
Es geht mir schlecht! Ich kann nicht mehr!

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Als Zweites kommt mir in den Sinn,
dass ich hier ziemlich sicher
und dafür unermesslich dankbar bin:
All denen, die auch nachts noch tun,
was nötig ist – sie tun es nun.

Ich liege hier und schreibe bloß
dieses Gedicht – wie ahnungslos!
Ich weiß genau, ich weiß es nicht
wie’s ist, wenn man zusammenbricht
unter der Last, dem Druck, dem Stress,
der einen nicht mehr ruhen lässt.

Was für ein Glück, das größte hier.
Die Menschen, die stets dir und mir
zur Seite stehen und dafür Sorgen..
Das Licht, es brennt auch noch am Morgen.
Das Wasser läuft, die Heizung geht –
egal wie kalt, egal wie spät –
wir sind versorgt. Wir werden satt
und wenn es jemand nötig hat,
dann sind sie da, ob Tag, ob Nacht,
verarzten uns und halten Wacht;
sie hegen, pflegen und versorgen
und bleiben meist dabei verborgen.
Sie schützen uns zu jeder Zeit,
tun ihren Dienst, sie sind bereit,
ob es hier raucht, knallt, oder brennt,
wenn man am liebsten selbst wegrennt,
dann tun sie nicht nur ihre Pflicht.
Nein! Das ist mehr! Das trifft es nicht..

Um Mitternacht, da lag ich wach,
und dachte kurz darüber nach
es fiel mir letztlich dazu ein,
wir sollten demütig, zufrieden
und im besten Sinne menschlich sein!
Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.

Außer ...doch, das eine noch:
Es gibt tatsächlich Menschen hier,
die kloppen sich um Klopapier!

Gute Nacht, Deutschland!
Schlaf gut!
Und die Welt schaut zu!

Gute Nacht, Deutschland!

Thorsten Stelzner März 2020

Mein Freund der Baum

 Ich stand bei einem alten Baum und seine Stimme hört’ ich kaum, als er mir zurief: “Bleibe hier. Ich bringe alles Gute dir.” Der Stamm sieht aus wie ein Gesicht und durch die Blätter fiel das Licht. Die Augen sahen mich groß an. Es zog mich fest in seinen Bann. Die Borke hart und aufgerissen. Was hat ihn denn nur so verschlissen? Was hat er alles schon ertragen? Ich werde ihn so vieles fragen. Ich fühle mich bei ihm geborgen und mir vergehen alle Sorgen. Ich bin so glücklich, bin so froh, und das soll bleiben immer so. Ich sollte zwar nach Hause gehen, doch ich blieb bei ihm stehen. Ich sage nicht auf Wiedersehn, denn dort bei ihm war es so schön.

 

 

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