Ankündigungen



Ankündigungen und Neuigkeiten

                         


   
Die Jahresbeiträge für 2019 sind fällig. Die Einzelmitgliedschaft beträgt € 35,-, Ehepaare zahlen € 50,-. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf unser Konto
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Neuer Kolleg88-Folder (gestaltet von Birgit Sonnek) wird bei den Veranstaltungen verteilt. Bitte an Bekannte und Interessierte weitergeben.
  
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          Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
         die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
         früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
   
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Von unserer letzten Veranstaltung MATERIE UND GEIST: 6. Konkurrenz oder Kooperation am 27.11.2018 sind nun eine Fotodukumentation und Filme der Vorträge von Prof. Kutschera

und Prof. Mensching verfügbar. Aufgezeichnet von Hans Kottke. Diskussion, aufgezeichnet von Horst Hilderts.

Bitte anklicken.

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Mi, 6. März und Mo, 18. März 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen David Hume: Untersuchungen über den menschlichen Verstand.

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Mo, 11. März und Mo, 25. März 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 19. März 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus: Kreis für Gesellschaftsfragen.

Geist und Materie – Ist unser materielles Weltbild noch haltbar?

Moderation: Reiner Haake

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Di. 26. März 11:00 Uhr: Wirtschafts-Einmaleins.

Prontohaus gGmbH, Rebenring 31, 38106 Braunschweig.

Besichtigung zum Entdecken der Möglichkeiten einer offenen Hightech-Werkstatt

Anmeldung bei Wolfgang Jentsch, Tel.: 0531-872577.

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Mi, 27. März 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie: Geist und Natur.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum

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Do, 28. März 12:00 Uhr Kunst und Künstler.

Führung “Städtisches Museum, Braunschweig”.

Ausstellung Ruth Baumgarte (1923 -2013) „Vision Afrika – Turn of Fire“

Die Künstlerin reiste über vierzigmal nach Süd- und Ostafrika. Mehr als 100 farbgewaltige Darstellungen von Menschen und Landschaften spiegeln ihre Verbundenheit und Empathie zum vielschichtigen Kontinent Afrika. Sie thematisiert auch Verwerfungen und Umbrüche in afrikanischen Gesellschaften.

Anmeldungen bei Eva Hilderts, Telefon: 05363-30256

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Di, 2. April und Di, 16. April 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus:

Kreis für Lebensfragen.

Moderation: Reiner Haake

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Mi, 3. April und Mo, 15. April 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen David Hume, Über den menschlichen Verstand.

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Mo, 8. April 10:15 Uhr Psychologischer Gesprächskreis im Wohnpark am Wall.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 9. April 10:30 Uhr im Stadtpark: Kulturfrühstück.

Richter a.D. Martin Hartleben: Anekdoten aus dem Gerichtssaal.

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Mi, 10. April 15:00 Uhr im Stadtpark: Literaturkreis

Wir begeben uns auf eine Märchenreise rund ums Mittelmeer. Segeln Sie mit!

Gäste willkommen.

Nachlese vom Literaturkreis
"Das Märchen ist die Tochter der Königin Phantasie" sagt Wilhelm Hauff und dieser so jung gestorbene Dichter, der uns rund vierzig Märchen, Novellen und Geschichten hinterlassen hat, die längst in unserem kollektiven Gedächtnis gespeichert sind, führte uns in den Orient zu einer Karawane und schicksalshaften Begegnungen. In einer eingestreuten Erzählung endet die schöne Bianca aus Florenz als Opfer eines Rachefeldzugs und ein Arzt wird als Mordwerkzeug mißbraucht,   verliert  fast sein Leben wird aber zum Verlust einer Hand begnadigt. Am Ende verzeiht er aufgrund seines christlichen Glaubens dem Anstifter, der sich ihm auf der Reise unerkannt angeschlossen hat, sein Freund wird und sich später als "der Herr der Wüste", der gefürchtete - wenngleich doch irgendwie edle - Räuber Orbasan zu erkennen gibt.

Erstaunlich, daß Hauff (1802 - 1827) niemals im Orient war, wo die meisten seiner Geschichten und Märchen spielen sondern nur bis Tirol kam. Am bekanntesten dürfte er wohl auch durch die Verfilmung "Das Wirtshaus im Spessart" sein, ebenfalls eine Rahmenhandlung. In jüngster Zeit neu aufgelegt: Das kalte Herz, das auch mehrfach verfilmt wurde.
Erheblich anders der mehr als Lyriker bekannte Eduard Mörike (1804 - 1875) , ebenfalls dem literarischen Biedermeier zugehörig. Seine "Historie von der schönen Lau" einer in den Blautopf verbannten halbmenschlichen Wassernixe, die erst  Kinder bekommen kann, wenn sie fünfmal herzlich gelacht hat, war in der schwäbisch gefärbten Sprache fordernd. Entzückend schildert Mörike wie sie in für Menschen alltäglichen Situationen dann endlich doch das Lachen überkommt, v.a. im Gedächtnis bleibt wie sie ein Keramiktöpfchen als besonders schönes Kunstwerk bewundert und dann bemerkt, warum das Kleinkind darauf sitzt.
H.C. Andersen, der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks (1805 -
1875) schrieb 165 Märchen. "Die kleine Meerjungfrau" wurde sozusagen zum Wahrzeichen Dänemarks. Viele seiner Geschichten sind  verfilmt worden, am bekanntesten wohl die im Disney Film stark verfremdete Schneekönigin. Zauberhaft die Geschichte vom Schmetterling, der von Blume zu Blume flattert und sich für keine entscheiden kann, bis er als Hagestolz endet.

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Mi, 24. April 10:30 Uhr Philosophie: Geist und Natur im Stadtpark.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum

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Vorschau

 

Exkursion nach Salzgitter-Bleckenstedt

Di, 7. Mai und Do. 9. Mai Besuch der Schachtanlage Konrad. Es können nur jeweils 15 Personen an einer Führung teilnehmen, deshalb bieten wir zwei Termine an. Wegen der untertägigen Klimabedingungen sollten Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen im eigenen Interesse an der Grubenfahrt nicht teinehmen. 

Ablauf:

8:30 - 9:15 Uhr Einführung in der Info Konrad, Chemnitzer Str. 27, 38226 Salzgitter-Lebenstedt (in der Chemnitzer Straße gibt es ausreichend Parkplätze, bis 10 Uhr kostenfrei).

9:15 – 9:30 Uhr Fahrt von der Infostelle zur Schachtanlage Konrad in Salzgitter-Bleckenstedt (mit dem eigenen PKW).

9:30 Uhr Eintreffen auf Schacht Konrad (am Werkstor Vorbesprechung und Umkleidung).

10:00 – 12:00 Uhr Befahrung unter Tage. 12:15 – 13:00 Uhr Imbiss und Nachbesprechung.

Bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen und möglichst Fahrgemeinschaften bilden.

Anmeldung ab sofort bei Heide Steinmann, Tel.: 05306-4241.

 

 

20. bis 29. Juni 2019: Unsere Jahresreise. 10 Tage, vom 20. bis 29. Juni.

Wir übernachten am Rande von Noordwijkerhout in einem Konferenzhotel mit umfangreichen Wellnesseinrichtungen. Den Haag-Delft: Den Haag ist die Stadt des Friedens und der Gerechtigkeit, Regierungssitz der niederländischen Königsfamilie. Wir werden auch Rotterdam kennenlernen – das Manhattan der Niederlande.

 

Nach einem Freizeittag erfahren wir viel über Utrecht-Leiden. Danach folgen Goudas-Kinderdijk und Amsterdam, die weltberühmte Hauptstadt Hollands mit dem Van-Gogh-Museum usw. Außerdem werden wir das Ijsselmeer bei einer Rundfahrt kennenlernen sowie den Käsemarkt Alkmaar-Zaanse Schans.

Anmeldung bei Heide Steinmann, 05306 – 4241, dort erfahren Sie auch nähere Einzelheiten.

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Kreis für Gesellschaftsfragen: Warum ist die Welt so wie sie ist?

Ort: Louise-Schröder-Haus, Hohetorwall 10, 38118 Braunschweig

Der 9. Nachmittag, am 19.03.2019 um 15:00 Uhr, Geist und Materie – Ist unser materielles Weltbild noch haltbar?

Wahrscheinlich spürt intuitiv jeder, dass mit unserer Welt etwas nicht stimmt. Die Quantenphysik beweist: es existiert ein Bewusstsein losgelöst von unserem Körper - Geist herrscht über Materie. Erkennen wir wieder unser wahres Selbst und die damit verbundene Schöpferkraft. Erwachen wir aus dem Tiefschlaf und erschaffen wir eine neue, friedvolle und glückliche Welt.

 

Der 10. Nachmittag, am 26.03.2019 um 15:00 Uhr,
Kreis für Gesellschaftsfragen: Warum ist die Welt so wie sie ist.

02.04.2019 um 15:00 Uhr, „Umgang mit Gefühlen“ - nach Vivian Dittmar
Es ist wichtig alle Grundgefühle (Angst, Wut, Trauer, Freude und Scham) gut auszubilden, weil es sonst zu Ungleichgewichten kommt in unserem Gefühlskompass.
Die sogenannten negativen Gefühle sind unser Rüstzeug, um mit den schwierigen Situationen des Lebens umzugehen, also mit den Situationen bei denen es nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben.
Sie sind eine Brücke zwischen meinen Bedürfnis oder meiner Sehnsucht und dem was ist; denn dort ist oft eine Lücke.
Und die Frage ist, wie gehen wir mit dieser Lücke um?
Diese sog. negativen Gefühle sind die Brücke über diese Lücke.

16.04.2019 um 15:00 Uhr, „Angst - Liebe – Tod“
Angst ist die Kehrseite von Liebe und der Tod wird in unserer Kultur sehr mit der Angst in Verbindung gebracht wird. Liebe und Tod sind dieselbe Energie und Angst ist ein großer Schatten, der sich über beides legt, und der uns daran hindert zu leben. Daher ist Angst das größte Lebenshindernis was man sich vorstellen kann.

07.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die sieben Todsünden“
Eine Todsünde ist eine aus der Praxis der frühen Kirche hervorgegangene Klassifizierung, mit der man sündige Handlungen und sündiges Verhalten bezeichnet, die ewige Verdammnis nach sich ziehen und zu deren Vergebung übliche Bußpraktiken versagen.
Die Todsünden gehen auf Evagrius Ponticus zurück, einem Mönch des 4. Jahrhunderts. Er beschrieb acht Gedanken und Dämonen, die einen Mönch heimsuchen können: Völlerei, Unkeuschheit, Habsucht, Zorn, Trübsinn, Faulheit, Ruhmsucht und Stolz.

 

21.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die Geschichte der Kirche - Inkarnationen“
Viele Spuren des Wissens um Reinkarnation bzw. Wiederverkörperung finden sich auch in der Bibel. Der Jakobusbrief warnt beispielsweise davor, dass unsere Zunge einen "Brand" verursachen kann, der das "Rad der Geburt" erneut in Bewegung setzt.
Die Lehre von der Reinkarnation steht in Verbindung mit dem "Gesetz von Saat und Ernte", das auch die Gerechtigkeit beinhaltet: "Was der Mensch sät, das wird er ernten".
Auch dieser Satz steht in den Bibeln der Kirche (Galater 6, 7). Die Anwendung des Satzes "Was der Mensch sät, das wird er ernten" könnte zu einem entscheidenden Schlüssel werden, um den eigenen Lebensweg oder das eigene Lebensschicksal zu verstehen und um noch vieles zum Guten hin verbessern zu können.

 

04.06.2019 um 15:00 Uhr, „Depression oder Heilung - Ich habe die Wahl“
Im Extremfall kann ich das Leben aus einer „Depressionsbrille“ betrachten und dann geht es mir oft schlecht oder ich betrachte das der Brille der „Sinnhaftigkeit“ dann fühle ich mich oft sehr gut und bin glücklich. Bei der 1. Brille bin ich in einer Opferhaltung, bei der 2. Brille bin ich in einer Schöpferrolle, der der Urgrund des Menschseins sein sollte.


18.06.2019 Urlaub 

09.04.2019 um 15:00 Uhr, „Guidestones in Georgia“

23.04.2019 um 15:00 Uhr, „Geopolitik – Versuch die Gegenwart zu verstehen“

14.05.2019 um 15:00 Uhr, „Die neue Seidenstraße – ein Megaprojekt“

28.05.2019 um 15:00 Uhr, „Der Hutchinson-Effekt und Freie Energie“

11.06.2019 um 15:00 Uhr, „Der Untergang des Abendlandes - Oswald-Spengler“

25.06.2019 Urlaub 

 

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Aribert Marohn bietet uns weitere Philosophische Buchvorstellungen an, die nur im Kulturbrief abgedruckt werden. Hier sein Entwurf für 2019

 

Nina Verheyen: Die Erfindung der Leistung (2018)

Nina Verheyen erzählt die Geschichte einer Idee, die unser aller Leben prägt. Sie plädiert für eine historisch informierte und zugleich neue, sozialere Definition von Leistung, mit der sich überzeugend gegen Optimierungszwänge, Marktmechanismen und soziale Ungleichheit streiten lässt.

 

Yuval Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit (dt.2013)

Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

 

Friedrich Engels: Die Lage der arbeitenden Klassen in England (eng1.1845/ dt.1891/ 2O17)

In der modernen Stadt herrsche, so die Beobachtung von Engels, überall »barbarische Gleichgültigkeit, egoistische Härte« und »namenloses Elend« (Engels, Lage, 32). Drei miteinander verknüpfte Elemente bedingen das Elend in den ärmsten Gegenden der Stadt: der Schmutz, die Gefahr der Kontamination und die Figur des Wilden. Der Elendsdiskurs wirkte in einem gleichermaßen berühmten Buch nach, das Friedrich Engels gemeinsam mit Karl Marx einige Jahre später vorlegte. Im Kommunistischen Manifest (1848) bewegt sich das Lumpenproletariat – darin durchaus den »Irländern« vergleichbar – am unteren Ende der sozialen Leiter.

 

lrvin D. Yalom: Denn alles ist vergänglich (2015)

In zehn packenden Erzählungen aus der Psychotherapie entschlüsselt der bedeutende amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom die Geheimnisse, Frustrationen, aber auch die Erhabenheit und den Humor, die nicht nur den Kern jeder therapeutischen Begegnung ausmachen, sondern auch des Lebens selbst.

 

Peter Sloterdiik: Nach Gott (2017)

Welche Entwicklungen sind jedoch mit dem spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts virulenten Satz »Gott ist tot« verbunden? Ist er ein Philosophem ohne reale Effekte? Ist er die Beschreibung eines Mentalitätswandels? Ist er eine Diagnose des Geschehenden? Ist er als Prognose zu begreifen, die alle interreligiös begründeten Auseinandersetzungen beendet?

 

Marianne Ehrmann: Philosophie eines Weibes (1784 I 2017)

Auseinandersetzung von Frauen mit Staat und Gesetz, womit sich Marianne Ehrmann mit satirischem Witz aktiv an der zeitgenössischen Debatte um die bürgerlichen Rechte der Frau beteiligte. Trotz großem Erfolg kam es zu Differenzen mit dem Verleger, worauf die Publizistin bei Orell, Gessner und Füssli in Zürich mit „Die Einsiedlerinn aus den Alpen“ ab 1793 einen zweiten Versuch startete, den sie aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Die „Einsiedlerinn“ war zugleich die erste Frauenzeitschrift der Schweiz, die von einer Frau in Eigenverantwortung herausgegeben wurde.

 

Jakob Sprenger/ Heinrich lnstitoris: Der Hexemhammer (1487/1907)

Der ›Malleus Maleficarum‹, deutsch ›Der Hexenhammer‹, Erstdruck 1487, steht am Beginn der blutigen Epoche der europäischen Hexenverfolgungen. Als Handbuch der Hexenjäger -überwiegend Dominikaner -, zählt er zu den verhängnisvollsten Büchern der Weltliteratur. Ein nicht zu tilgender Schandfleck auf dem Ordensgewand der Inquisitoren. Nicht zuletzt deswegen ist er auch heute noch ein Basistext zum Verständnis der abendländischen Geistes- und Kulturgeschichte.

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