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Ankündigungen und Neuigkeiten

   
Die Jahresbeiträge für 2019 sind fällig. Die Einzelmitgliedschaft beträgt € 35,-, Ehepaare zahlen € 50,-. Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag auf unser Konto
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Neuer Kolleg88-Folder (gestaltet von Birgit Sonnek) wird bei den Veranstaltungen verteilt. Bitte an Bekannte und Interessierte weitergeben.
  
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          Aus Rationalisierungsgründen versenden wir den Kulturbrief an alle Mitglieder,
         die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
         früher, die Fotos sind farbig, Vorab-Informationen können zwischendurch erhalten
        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
        Schicken Sie bitte Ihre Email-Adresse an
big.sonnek@gmx.de
   
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Di, 3. Sept. und Di, 17. Sept. 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus:  Kreis für Lebensfragen.

Moderation: Reiner Haake.

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Mi, 4. Sept. und Mo, 16. Sept. 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Mo, 9. Sept. und Mo, 23. Sept. 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 10. Sept. 10:30 Uhr Kulturfrühstück im Stadtpark.

Schöpfer – Schöpfung Kosmos. Warum fasziniert der Kosmos?

Vortrag von Reiner Haake

Das Universum (lateinisch universus ‚gesamt‘), auch der Kosmos (altgriechisch ‚Ordnung‘) oder das Weltall genannt, ist die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie darin.
Das beobachtbare Universum beschränkt sich hingegen auf die vorgefundene Anordnung aller Materie und Energie, angefangen bei den elementaren Teilchen bis hin zu den großräumigen Strukturen wie Galaxien und Galaxienhaufen.

Die heute allgemein anerkannte Theorie zur Beschreibung der großräumigen Struktur des Universums ist das Standardmodell der Kosmologie. Sie beruht auf der allgemeinen Relativitätstheorie in Kombination mit astronomischen Beobachtungen. Auch die Quantenphysik hat wichtige Beiträge zum Verständnis speziell des frühen Universums der Zeit kurz nach dem Urknall geliefert, in dem die Dichte und Temperatur sehr hoch waren.

Im Vortrag wird auf die Beziehung zwischen Mensch und Kosmos eingegangen, die daraus entstandenen Weltbilder werden vorgestellt. Es werden kurz die Grundkräfte, das Entstehungsmodell des Kosmos und auch Sinnfragen gestreift.

Nachdem die unvorstellbaren Größenordnungen des Kosmos bildlich dargestellt werden, werden wunderschöne Bilder vom Hubble-Teleskop gezeigt, die den Kosmos in seiner ganzen Pracht zeigen.

Zuletzt werden in einem kleinen Film die wunderschönen visuellen und akustischen Harmonien im Kosmos hörbar und sichtbar gemacht.

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Di, 10. Sept. und Di, 24. Sept. 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus

Kreis für Gesellschaftsfragen

Moderation: Reiner Haake

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Mi, 11. Sept. 15:00 Uhr Literaturkreis im Stadtpark

Väter und Söhne, das ist eine nicht immer einfache Beziehung. Wenn dann noch der Vater in die Uni-Seminare des Sohnes geht, sich mit dessen Studenten anfreundet und den Helden des Homerischen Epos für ein weinerliches und betrügerisches Weichei hält, dann führt das zu interessanten Diskussionen und Erkenntnissen.

 Auch der Leser hat plötzlich einen anderen Blickwinkel. Daniel Mendelsohn, Autor und Ich-Erzähler, schrieb ein Buch über Beziehungen, die Ehe und einen Entwicklungsroman, ein literarisches Kunststück. Freuen Sie sich über eines der schönsten Bücher des Jahres, amüsant, tiefgründig, philosophisch und ungeheuer lesenswert. Gäste willkommen.

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Di, 24. Sept. 10:00 Uhr Wirtschaft-Einmaleins.

Landwirtschaftsbetrieb Manfred Walkemeyer, Große Str. 9a, 38116 Braunschweig (Lehndorf). Einführungsvortrag über Leistungen der "Heimischen Landwirtschaft", gespickt mit Einblicken bzügl. der nicht immer sofort offensichtlichen Nebeneffkte dieses Wirtschaftszweiges.

Anschl. Betriebsrundgang.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bei Wolfgang Jentsch, 0531 872577.

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Mi, 25. Sept. 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie. Geist und Natur.

Moderation: Dr. Helmut Blöhbaum

Der Vortrag hat Protagoras aus Abdera (ca. 486-411), den ältesten und berühmtesten Sophisten, zum Gegenstand. In Athen gehörte er zum Kreis um Perikles. In seinem Leben war er viel gereist. 444 v.Chr. nahm er an der Gründung von Thurioi in Süditalien teil. Die Tugend (ἀρετή), die er lehrt, zielt auf Überlegenheit in der Politik. Für Menschen gibt es nur eine relative Wahrheit, zu jeder These gibt es eine ebenbürtige Gegenthese; das Kriterium für das Gerechte (δίκαιον) kann nur der jeweilige Nutzen (τὸ συμφέρον) sein. Dem entspricht sein ethischer Relativismus (der Wert einer Handlung ist nur durch ihren situativen Kontext bestimmt) und sein religiöser Agnostizismus.

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So, 29. Sept. 11:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung

"TAG&TRAUM" Ölbilder und Zeichnungen" von Christiane Brennecke

im Torhaus des Botanischen Gartens, 38106 Braunschweig, Humboldtstr. 1

Einführung von Marianne Winter.

Die Ausstellung ist vom 29.09. - 20.10.2019 jeweils

Mi, Do, Fr 15:00 - 17:00 Uhr

Sa, So, Feiertags 11:00 - !7:00 Uhr geöffnet.

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Di, 1. Okt. und Di, 15. Okt. 15:00 Uhr im Louise-Schröder-Haus: Kreis für Lebensfragen. Moderation: Reiner Haake.

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Mi, 2. Okt. und Mo, 21. Okt. 15:00 Uhr im Stadtpark: Philosophischer Lesekreis.

Wir lesen Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft.

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Mo, 14. Okt. und Mo, 28. Okt. 10:15 Uhr im Wohnpark am Wall:

Psychologischer Gesprächskreis.

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Kinkel.

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Di, 8. Okt. 10:30 Uhr im Stadtpark: Kulturfrühstück.

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Mi, 9. Okt. 15:00 Uhr im Stadtpark: Literaturkreis.

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Mi, 23. Okt. 10:30 Uhr im Stadtpark: Philosophie: Geist und Natur.

Moderation Dr. Helmut Blöhbaum

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Do, 24. Okt. 15:00 Uhr im Landhaus Seela, Messeweg:

Kaffeenachmittag und Nachlese zum 30-jährigen Jubiläum des Kolleg 88.

Anmeldungen bei Heide Steinmann, Tel. 05306-4241.

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Vorschau

 

13. November 2019,15 Uhr, Literaturkreis

Bitte vormerken:

Literarischer Film - aus Raumgründen bereits im November statt Dezember.

Mitglieder und Gäste willkommen.

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MATERIE UND GEIST - 7. Evolution

Podiumsdiskussion am 21. Nov.

im Haus der Wissenschaft, Braunschweig Pockelsstr. 11

Birgit Sonnek

 

Referenten: Prof. Dr. Eckart VOLAND (Uni Gießen) und Dr. Helmut BLÖHBAUM (Psychiatriezentrum Königslutter).

 

Moderation: Prof. Dr. Jochen HINZ (Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover).

 

Programm: 19 Uhr Begrüßung, Einführung Prof. Hinz, 19:20 Uhr Referat Prof. Voland, 20 Uhr Pause (Getränkeservice), 20:20 Uhr Referat Dr. Blöhbaum, 21 Uhr Diskussion. Eintritt frei.

 

Kosmologie. Der Urknall-Theorie zufolge expandieren Raum, Zeit und Materie seit 14 Milliarden Jahren. In der Explosionswolke fügten sich Protonen und Elektronen zu Wasserstoffatomen zusammen. Rotierende Wasserstoffwolken verdichteten sich und kollabierten zu den Sternen der ersten Generation, in deren Zentren durch atomare Fusion die schweren Elemente entstanden. Beim „Tod“ dieser Sonnen in Super-Nova-Explosionen schleuderten sie ihre Elemente als Staub in den Weltraum. Dieser verdichtete sich wieder durch Rotation und bildete neue Sterne, die leichtere Elemente produzierten. Die Materie formierte sich zu Galaxien, Sonnen und Planeten.

 

Biologische Evolution. In der „Ursuppe“ der Erd-Atmosphäre bildeten sich Makromoleküle, Aminosäuren, Einzeller; sie entwickelten sich zu Amphibien, Säugern, Primaten, Menschen. Der Darwinismus beruht auf den Prinzipien „Mutation und Selektion“ sowie auf Konkurrenz (Kannibalismus) und Kooperation. Die Stärksten bzw. Fittesten überleben und pflanzen sich fort, Schwache und Unangepasste werden „gefressen“ und sterben aus. Durch ihren individuellen Tod erfolgt eine Weiterentwicklung „guter“ Eigenschaften, während die „schlechten“ Merkmale mit ihren Trägern sterben.

 

Wissenschaftliche Evolution. „Lasst Theorien sterben statt Menschen“ schlug Karl Popper vor und propagierte die Falsifikationsmethode. Danach gilt eine Theorie so lange als richtig, bis sich ihre Ungültigkeit erweist und sie damit „gestorben“ ist. Auf diese Weise „irren wir uns empor“, da die Theorien nur vorübergehend Geltung beanspruchen können.. Die Verifikationsmethode hatte sich als ungeeignet erwiesen, weil „Wahrheiten“ nicht beweisfähig sind.

 

Evolutionäre Erkenntnistheorie. Nach Immanuel Kant sind die Erkenntniskategorien (Quantität, Qualität, Kausalität und Modalität) schon vor jeder Erfahrung (apriori) in unseren Denkstrukturen vorhanden und bestimmen unsere Sicht der Welt. Wir können Gegenstände nur dann erkennen, wenn wir sie nach Menge, Eigenschaften, Ursachen und Intensität einordnen. Durch die Brille unserer Rezeptoren erkennen wir jedoch nur Phänomene; die Dinge selbst sind unerkennbar. - Dagegen hält Konrad Lorenz unsere Erkenntnisstrukturen für ein Produkt der stammesgeschichtlichen Erfahrungen unserer Vorfahren (phylogenetisch aposteriori). Sie sind aber für jedes Individuum schon bei der Geburt vorhanden (ontogenetisch apriori). Das Kant`sche Apriori beruht auf Erfahrungen und ist ein evolutives Aposteriori unserer Spezies.

 

Evolution in der Kunst. Nach Jean Gebser lässt sich die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins auch in der Malerei verfolgen, z.B. anhand der Perspektive. Sie repräsentiert die Bewusstwerdung des Raumes und damit eine Distanzierung von ihm. Die Bilder des mythischen Bewusstseins kannten noch keine Perspektive, sondern betteten den Menschen in den Hintergrund ein. Er war ein Teil der Welt. Für das mentale Bewusstsein wird die Welt zum Gegenüber eines Ich, das sich bewusst von seiner Umgebung abgrenzt und sie so verfügbar macht. Durch die Einführung der Perspektive löste sich der Mensch aus dem Hintergrund und machte die Welt zum beherrschbaren Gegenüber.

 

Fazit: Am Begriff der Evolution zeigt sich eine holografische Ausrichtung der Welt. Auf jeder Ebene wirken die gleichen Prinzipien. Sie bewirken eine kontinuierliche Zunahme von Komplexität (vom Wasserstoffatom zum menschlichen Gehirn).

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Mi, 8. Januar 2020,15 Uhr Literaturkreis

Friedrich Gerstäcker (10.Mai 1816 - 31, Mai 1872) gilt als Braunschweiger Autor auch wenn er in Hamburg geboren ist, ging er doch hier aufs MK, lebte zwar in Dresden, verbrachte aber seine letzten Jahre hier in der Adolfstraße und ist auf dem Magnifriedhof begraben. Die größten Erfolge des Schriftstellers, Übersetzers, Weltenbummlers und Kriegsberichterstatters waren: "Die Regulatoren des Arkansas" und "Die Flußpiraten des Mississippi". In beiden Romanen gibt es zahlreiche interessante Figuren, die teilweise von Karl May übernommen wurden, der den damals viel berühmteren Autor später überflügelte. Thomas Ostwald, ein profunder Kenner des Schriftstellers wird ihn uns näher bringen. Gäste willkommen beim Januar-Literaturkreis, den wir nach Möglichkeit traditionell einem einheimischen Autor widmen.

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21. bis 28. Juni 2020: Unsere nächste Kolleg-Reise führt nach Polen (Krakau oder Warschau). Bitte schon mal im Kalender vormerken.

 

Die nächste Exkursion im Februar oder März 2020 führt nach Bad Gandersheim und Besuch des Klosters Brunshausen. Heide Steinmann, Tel. 05306-4241.

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