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Ankündigungen und Neuigkeiten


   
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         die eine Email-Adresse besitzen, nur noch digital. Vorteile: Der Kulturbrief kommt
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        werden, auf Wunsch auch Infos über kulturelle Veranstaltungen in Braunschweig.
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Forum:
Bisherige Beiträge von: Birgit Sonnek - Aribert Marohn - Hans Ulrich Würth -
                                                      Hartmut Kawlat -  Eva-Maria Dennhardt - Elvira Ebert -
                                                      Gabriele Canstein - Aribert Marohn - Wolfgang Jentsch -
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                                                      Dieter Petersen - Hans Ulrich Würth - Dieter Smala -
                                                      Inge Schweer - Birgit Sonnek - Gerd Sonnek -
                                                      Eva-Maria Dennhardt - Gerd Sonnek -
                                                      Dr. Herta Luise Wetzig-Würth -
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Liebe Vereinsmitglieder, liebe Kollegiatinnen, liebe Kollegiaten, unser Veranstaltungssaal ist derzeit noch bis Ende Juni gesperrt. Am 5. Mai stand in der BZ "Feste und Versammlungen bleiben bis mindestens Ende August untersagt." So lange täglich Menschen an dem Virus sterben, ist das auch verständlich. Weiteres bleibt also abzuwarten.

Stefan Nagel

 

17.03.2020 / 20.04.2020 / 09.05.2020

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Aufruf Literaturkreis - da wir sicher sehr lange Pause machen müssen, möchte ich trotzdem den Kontakt nicht verlieren. Teilnehmer, die ich nicht per Mail erreiche und deren Anschrift mir evt. nicht bekannt ist, mögen sich melden. Buchempfehlungen und Besprechungen erfolgen derzeit per Mail.  Bei gutem Wetter kann es Treffen im Biergarten im kleinen Kreis geben.

Bleiben Sie mit Abstand zusammen.

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Film von Horst Hilderts über die Hollandreise des Kolleg 88 im Juni 2019 nach Holland-

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Vorschau

Unsere Jahresreise nach Krakau vom 21. bis 28 Juni 2020

Heide Steinmann

 

Liebe Reisende, wie zu erwarten, wurde die Reise vom Veranstalter abgesagt. Wir haben uns alle auf diese Reise gefreut und waren noch voller Hoffnung. Die Entscheidung müssen wir akzeptieren und sie ist auch richtig, Corona ist noch nicht vorbei.

Der gesamte Ablauf der Reise soll so bleiben wie geplant, jetzt vom 20. Juni 2021 bis 27. Juni 2021. Alle weiteren Informationen dann im Kulturbrief. Ich wäre gern mit euch gefahren. Umarme euch und verbleibe mit lieben Grüßen, Heide.

 

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Großes Fest im Oktober. Heide Steinmann: DiesesFest soll ein kleines Trostpflaster sein für alle, die so geduldig ausgeharrt haben und auch Einsamkeit und Leid hinnehmen mussten. Damit wir etwas haben, worauf wir uns wieder freuen können, wenn der ganze Spuk hoffentlich vorbei ist.

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                                  Eingesandt von Stefan Nagel:

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Alt macht nicht das Grau der Haare,

alt macht nicht die Zahl der Jahre.

Alt ist, wer den Humor verliert

und sich für nichts mehr interessiert.


Wilhelm Busch(1832 - 1908)

Solange Herz und Auge offen,

Um sich am Schönen zu erfreun,

Solange darf man freudig hoffen,

Wird auch die Welt vorhanden sein.

 

Hermann Löns (1866 - 1914)

Lass Deine Augen offen sein,

geschlossen Deinen Mund

und wandle still. so werden Dir

geheime Dinge kund.

Eingesandt von Heide Steinmann:

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Zuerst kommt mir direkt in den Sinn,
dass ich extrem geborgen
und ziemlich frei von Sorgen bin.

Obwohl längst Nacht und wirklich spät,
das Licht, es brennt, die Heizung geht.
Das Wasser läuft, das Dach ist dicht.
Der Regen draußen stört mich nicht.
Das Haus ist ruhig, die Kinder auch.
Nicht eines krank, kein Hungerbauch.
Sind alle fit, satt und gesund.
Sie schlafen tief – für Angst keinen Grund.

Das ist ein Glück – das größte schier.
Wir leben jetzt, wir leben hier.
Nur 100 Jahre früher, eventuell auch später,
was taten/täten Mütter, Väter,
um sich ganz so bewusst zu sein
Es geht uns gut! Wir hatten Schwein!

Nur 1000 Kilometer, die Richtung fast egal,
da leiden Menschen größte Qual.
Da herrscht Verzweiflung, Angst, und Not.
Da stirbt die Hoffnung, siegt der Tod.
Da fragt sich Mensch: Warum? Warum nur wir?
Warum herrscht Krieg und Seuche hier?
Warum ist Leben hier so schwer?
Es geht mir schlecht! Ich kann nicht mehr!

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Als Zweites kommt mir in den Sinn,
dass ich hier ziemlich sicher
und dafür unermesslich dankbar bin:
All denen, die auch nachts noch tun,
was nötig ist – sie tun es nun.

Ich liege hier und schreibe bloß
dieses Gedicht – wie ahnungslos!
Ich weiß genau, ich weiß es nicht
wie’s ist, wenn man zusammenbricht
unter der Last, dem Druck, dem Stress,
der einen nicht mehr ruhen lässt.

Was für ein Glück, das größte hier.
Die Menschen, die stets dir und mir
zur Seite stehen und dafür Sorgen..
Das Licht, es brennt auch noch am Morgen.
Das Wasser läuft, die Heizung geht –
egal wie kalt, egal wie spät –
wir sind versorgt. Wir werden satt
und wenn es jemand nötig hat,
dann sind sie da, ob Tag, ob Nacht,
verarzten uns und halten Wacht;
sie hegen, pflegen und versorgen
und bleiben meist dabei verborgen.
Sie schützen uns zu jeder Zeit,
tun ihren Dienst, sie sind bereit,
ob es hier raucht, knallt, oder brennt,
wenn man am liebsten selbst wegrennt,
dann tun sie nicht nur ihre Pflicht.
Nein! Das ist mehr! Das trifft es nicht..

Um Mitternacht, da lag ich wach,
und dachte kurz darüber nach
es fiel mir letztlich dazu ein,
wir sollten demütig, zufrieden
und im besten Sinne menschlich sein!
Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.

Außer ...doch, das eine noch:
Es gibt tatsächlich Menschen hier,
die kloppen sich um Klopapier!

Gute Nacht, Deutschland!
Schlaf gut!
Und die Welt schaut zu!

Gute Nacht, Deutschland!

Thorsten Stelzner März 2020

Mein Freund der Baum

 Ich stand bei einem alten Baum und seine Stimme hört’ ich kaum, als er mir zurief: “Bleibe hier. Ich bringe alles Gute dir.” Der Stamm sieht aus wie ein Gesicht und durch die Blätter fiel das Licht. Die Augen sahen mich groß an. Es zog mich fest in seinen Bann. Die Borke hart und aufgerissen. Was hat ihn denn nur so verschlissen? Was hat er alles schon ertragen? Ich werde ihn so vieles fragen. Ich fühle mich bei ihm geborgen und mir vergehen alle Sorgen. Ich bin so glücklich, bin so froh, und das soll bleiben immer so. Ich sollte zwar nach Hause gehen, doch ich blieb bei ihm stehen. Ich sage nicht auf Wiedersehn, denn dort bei ihm war es so schön.

 

 

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